Warum es keine Nachhaltigkeit ohne soziale Gerechtigkeit geben kann? Ein neues Buch

Inspiriert wurde das Buch unter anderem durch die Ereignisse von 2018 in Frankreich (Klimasteuer und Gelbwesten-Bewegung), aber auch durch Fragen, die sich in meiner praktischen Arbeit in den Städten stellen: „Lebenswerte Quartiere“ für die einen bedeuten manchmal „Segregation“ für die anderen (höhere Mieten). Die institutionalisierte Nachhaltigkeitsdebatte hat bisher an einer gewissen sozialen Blindheit gelitten: Mein Buch will ein Beitrag zu ihrer Überwindung sein.


Davide Brocchi: „Nachhaltigkeit und soziale Ungleichheit: Warum es keine Nachhaltigkeit ohne soziale Gerechtigkeit geben kann“.
Heidelberg: Springer, 2019 [Vorschau]

Inhalt

Nachhaltigkeit stellt die Frage des guten Lebens. Sie meint Resilienz und Lernfähigkeit, um Krisen vorzubeugen oder zu überwinden, die unsere Existenz und ein friedliches Zusammenleben gefährden. In der bisherigen Nachhaltigkeitsdebatte hat die soziale Ungleichheit eher eine Randrolle gespielt, dies liegt auch an der Genese des Leitbildes „nachhaltige Entwicklung“ auf der internationalen Bühne. Das essential zeigt, warum es keine Nachhaltigkeit in einem Kontext der wachsenden sozialen Ungleichheit geben kann. Historisch gehört soziale Ungleichheit zu den wesentlichen Ursachen von gesellschaftlichem Untergang, das essential zeigt warum. Wie können sich Strukturen der sozialen Ungleichheit aufrechterhalten, obwohl viele Menschen vor allem die Kosten davontragen?

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
2. Das Zeitalter der Entwicklung
3. Nachhaltige Entwicklung
4. Soziale Ungleichheit im institutionalisierten Nachhaltigkeitsdiskurs
5. Zur Nichtnachhaltigkeit sozialer Ungleichheit
6. Wie kann soziale Ungleichheit trotzdem bestehen?
7. Wie kann es ein richtiges Leben im Falschen geben?

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