Projekte

Initiativen und Aktivitäten, an denen ich mitgewirkt habe – und wie…

2021 – 

2020-2021: Jetzt in Zukunft: Soziokultur und Nachhaltigkeit

 

 

2016-2021: Berliner »Tag des guten Lebens« (Bündnis »Gutes Leben Berlin«)

  • 2016: Einladung, den Impuls »Tag des guten Lebens« auf die Bundeshauptstadt zu übertragen.
  • 2017: Exploration des Brüsseler Kiezes, Interviews mit Bewohner*innen und Multiplikator*innen, Aufbau eines Netzwerks von Initiativen und Organisationen im Wedding.
  • 09.12.2017: Öffentliche Präsentation der Idee »Tag des guten Lebens« in der Schiller Bibliothek.
  • 2018: Vertretung der Initiative mit Anna Stockmar und Susanne Terhardt. Konzept für einen »Tag des guten Lebens« in Berlin. Aufbau der Nachbarschaftsstrukturen im Brüsseler Kiez (Wedding). Impuls und Begleitung der Nachbarschaftsinitiativen in Kaskelkiez (Lichtenberg) und Körnerkiez (Neukölln). 
  • 2019: Bildung von Bürgerplattformen in drei Kiezen. Mitgründung von »Gutes Leben Berlin – Bündnis der Kieze« als Veranstalter des »Tags des guten Lebens« (Trägerschaft: Berlin21 e.V.). Wahl zum Co-Sprecher. Vertretung gegenüber den Institutionen. Unterstützende Beschlüsse durch die Bezirksverordnetenversammlungen (BVVs) von Mitte, Lichtenberg und Neukölln.
  • 12.12.2019: Bewilligung des »Tags des guten Lebens« durch das Berliner Abgeordnetenhaus.  
  • 25.09. und 02.10.2020: »Straßen der Nachbarschaft« im Brüsseler Kiez.
  • Jan. 2021: Studie über den Berliner »Tag des guten Lebens« als Prozess (2017-2020), in Auftrag von Berlin 21 e.V.

 

2011 – 2020

2019-2020: Bundesweite Workshopreihe zum »Tag des guten Lebens«

2018-2019: TRAFO-Modelle für Kultur im Wandel (Region Oberes Mittelrheintal)

2018-2019: Studie »Große Transformation im Quartier«

2017-2019: ERDFEST-Initiative

 

2017-2017: 1. Bergische Klimagespräche

  • Vorbereitung der (ersten) »Bergischen Klimagespräche« gemeinsam mit Prof. Dr. Reinhard Pfriem (Lehrstuhlinhaber für Unternehmensführung, Universität Oldenburg), Prof. Dr. Uwe Schneidewind (Präsident des Wuppertal-Instituts), Jörg Heynkes (Geschäftsführer der Villa Media, Wuppertal-Arrenberg), Prof. Dr. Lutz Becker (Fresenius-Hochschule Köln), Dr. Rainer Lucas (Wuppertal-Institut) und Christian Lehmann (Muckenhaupt & Nusselt, Wuppertal). Inhaltliche Verantwortung für die Themengruppe »Partizipation, Demokratie und Gerechtigkeit«.

2016-2017: Buch »Urbane Transformation. Zum guten Leben in der eigenen Stadt«

2014-2014: Kapitel »Kultur« der Kommunalen Zukunftscharta

  • Autor des Kapitels »Kultur« der »Kommunalen Zukunftscharta« des Rats der Gemeinden und Regionen Europas – Deutsche Sektion.

2012-2013: Buch »Geschichte des Nachhaltigen Designs«

2011-2015: Kölner »Tag des guten Lebens« (Bündnis »Agora Köln«)

  • 12.11.2011, Auszeichnung der Idee »Kölner Sonntag der Nachhaltigkeit« beim Ideenwettbewerb »Dialog Kölner Klimawandel« (Träger: Katalyse Institut und Haus der Architektur Köln) im Themenbereich »Verkehr«. Dies motivierte mich zur Weiterentwicklung und Umsetzung der Idee.
  • 2012, Gründung und Aufbau des Bündnisses Agora Köln: Die Idee wurde zum Konzept ausgebaut und durch die ecosign/Akademie für Gestaltung professionell gestaltet. Dort bin ich als Dozent für nachhaltiges Design tätig gewesen. Danach wurde ein Mailing an eine Vielzahl von Organisationen, Einrichtungen und Initiativen verschickt: »Wenn Sie und Ihre Organisation die Idee gut finden und unterstützen wollen, bitte das angehängte Konzept unterzeichnen!«. Immer wieder wurde das Konzept in Köln vorgestellt, bei persönlichen Gesprächen wie bei öffentlichen Veranstaltungen. Der Initiator lud die ersten 42 Unterzeichner zu einem gemeinsamen Treffen am 8. September 2012 in die ecosign ein, 25 Personen nahmen daran teil. Dabei wurde das Bündnis Agora Köln gegründet und ein Beirat mit zwölf Mitgliedern als Vertretung gewählt. Zum juristischen Trägerverein wurde das Institut Cultura21 e.V., das bereits 2007 vom Initiator gegründet worden war. Die Agora Köln ließ alle Mitglieder über die Umbenennung des »Kölner Sonntags der Nachhaltigkeit« entscheiden, denn »Nachhaltigkeit« ist kein Begriff, von dem sich eine vielfältige Bevölkerung angesprochen fühlt. Die Mehrheit entschied sich für »Tag des guten Lebens«. Der Name war entstanden in Anlehnung an die Debatte über alternative Wohlstands- und Entwicklungsmodelle, die in Lateinamerika unter dem Begriff »Buen vivir« (Gutes Leben) geführt wird. Die Website http://www.tagdesgutenlebens.de wurde eingerichtet. Die erste Förderung für den Auf- und Ausbau des Bündnisses kam von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW. Höhe: 9.800 Euro.
  • Das erste Konzept sah vor, dass die komplette Kölner Innenstadt am Tag des guten Lebens autofrei sein sollte. Die autofreien Straßen und Plätze sollten den jeweiligen Nachbarschaften als Freiraum dienen, um Alternativen zu erproben und zu erleben – zum Beispiel Entschleunigung statt Beschleunigung. Das Bündnis Agora Köln und die Nachbarschaften sollten selbst an diesem Tag die Verantwortung über das Quartier tragen. Ein solches Konzept konnte ohne politische Zustimmung nicht realisiert werden.
  • Mai 2012, Vorstellung bei Bezirksvertretung Köln Innenstadt: Die Idee wurde vor der Kölner Bezirksvertretung (BV) Innenstadt vorgestellt. Die Reaktion des Bürgermeisters: »Wir dürfen die Bürger mit solchen visionären Projekten nicht überfordern, vielleicht in einer Straße, aber nicht in einem ganzen Veedel«. Die BV lehnte die Idee ab. Stattdessen zeigte sich der Ehrenfelder Bezirksbürgermeister Josef Wirges (SPD) offen dafür.
  • Dezember 2012, Beschluss der Bezirksvertretung Köln Ehrenfeld: Die Bezirksvertretung Ehrenfeld beschloss den ersten Tag des guten Lebens. Alle Parteien von die Linke bis Pro Köln stimmten dafür. Der Tag sollte am 15. September 2013 im Quartier Ehrenfeld stattfinden, wo 22.000 Menschen leben. Mit dem Beschluss wurde die Bezirksvertretung Ehrenfeld selbst Teil der Agora Köln. Sie beauftragte die Verwaltung mit der Unterstützung der Initiative. 24 Straßen sollten für einen ganzen Tag autofrei sein.
  • 2013, Aufbau bzw. Förderung der Nachbarschaftsstrukturen: Die Idee Tag des guten Lebens dient als Katalysator, um demokratische Strukturen im Quartier aufzubauen, die die Stadtentwicklung stärker von unten mitbestimmen und mitgestalten. Nach dem Beschluss der Ehrenfelder Bezirksvertretung fand eine Reihe von Nachbarschaftstreffen im Quartier statt, mit bis zu 100 Teilnehmer*innen. Zur Agora Köln gehörten inzwischen 130 Organisationen, an den Netzwerktreffen des Bündnisses nahmen bis zu 50 Personen teil. Ca. 40 Personen zählten zu den Aktiven. Das Bündnis übernahm die Koordination des Prozesses und die Gesamtorganisation des Tags des guten Lebens. Verschiedene Arbeitsgruppen bildeten sich:
    • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    • Finanzen und Fundraising
    • Tag des guten Lebens (Logistik/Zentralprogramm)
    • Nachbarschaftsarbeit
    • Bewegung (die Plattform Agora Köln)
    • Kampagne und Themenschwerpunkt (im ersten Jahr »nachhaltige Mobilität«).
  • Diese AGs bildeten gemeinsam die operative Ebene des Bündnisses und waren im Koordinationskreis (Ko-Kreis) vertreten, während die politische Vertretung beim Beirat blieb. Als erstes gemeinsames Schwerpunktthema für die stadtübergreifende Kampagne galt »nachhaltige Mobilität«. Das Thema war passend zum ersten Transformationsschritt, der die Bewegung in Köln durchgesetzt hatte: dem größten autofreien Sonntag seit den 1970ern. Im Rahmen eines Dialogprozesses der Bewohnerschaft mit Umwelt- und Verkehrsinitiativen wurde das Mobilitätskonzept der Agora Köln definiert und unter dem Titel »Verkehr des guten Lebens« veröffentlicht. Darin zeigte diese neuartige, breite, lokale Bewegung, wie sie sich die Mobilitätswende in Köln vorstellt. Der Tag des guten Lebens sollte als Höhepunkt der Kampagne dienen. Eine wichtige Funktion der Agora Köln war die Vermittlungsfunktion zwischen Verwaltung und Bürger*innen. Das Bündnis diente als Puffer zwischen Institutionen und zivilgesellschaftlicher Basis. Einerseits konfrontierte die Verwaltung die Initiative mit Vorschriften, andererseits wollten die Bürger*innen das Gefühl genießen, dass nun der Raum ihnen gehört und spontane Aktionen möglich sind.
  • 15.09.2013, erster Tag des guten Lebens: Im Quartier Ehrenfeld waren an diesem Tag 24 Straßen autofrei. 3.000 Ersatzparkplätze wurden organisiert, um den öffentlichen Raum komplett autofrei zu bekommen. Die Agentur Cineblock mit Sitz in Ehrenfeld unterstützte die professionelle Umsetzung des autofreien Aspektes. Die Stadt konnte nun aus einer komplett anderen Perspektive wahrgenommen und erlebt werden. Der autofreie und kommerzfreie Freiraum diente dem guten Leben. Ca. 160 Aktionen wurden angemeldet, 110 von Straßennachbarschaften, 50 beim Zentralprogramm zum Thema nachhaltige Mobilität. Am Tag des guten Lebens übernahmen mehr als 200 Personen kleine und große Aufgaben im Rahmen der Gesamtorganisation. Das Gesamtbudget lag bei ca. 35.000 Euro ca..   Die Initiative wurde zu einem unerwartet großen Erfolg. Polizei, Feuerwehr und Stadtverwaltung waren positiv überrascht, dass der Tag so reibungslos verlief, »obwohl« er von den Bürger*innen selbst getragen wurde. Es gab keine Proteste seitens der Autofahrer*innen. Die Bewohner*innen indessen genossen den Tag. Den Bürger*innen darf mehr zugetraut werden, als die Institutionen es sonst tun. Es lohnt sich, mehr Raum für Selbstorganisation und Selbstverwaltung zuzulassen.
  • 2014-2019, Institutionalisierung des Tags des guten Lebens: »Wenn die Agora Köln weiterzieht und andere Quartiere beleben möchte, dann machen wir uns nächstes Jahr den Tag des guten Lebens selbst«. Das war die Haltung der Nachbarschaft im Quartier nach der ersten Erfahrung. So wurde der Tag des guten Lebens 2014 in Ehrenfeld wiederholt. Er fand am 31. August statt. Der Tag des guten Lebens 2015 wurde am 31. Mai 2015 im Stadtteil Sülz veranstaltet, nachdem auch die Bezirksvertretung Lindenthal einstimmig die Initiative zugestimmt hatte. Hier lebten ca. 30.000 Menschen, 36 Straßen waren autofrei, das Budget lag bei 65.000 Euro. 2017 stimmte auch die Bezirksvertretung Innenstadt der Initiative zu, der Tag des guten Lebens fand nun im Stadtteil Deutz statt, ein Jahr später im Agnesviertel. 2019 wurde ein weiterer Stadtteil im Bezirk Ehrenfeld belebt. Der nächste Tag des guten Lebens ist für 2021 im Bezirk Mülheim geplant. Alle Tage des guten Lebens wurden durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW gefördert, ab 2019 von der Stadt Köln. Inzwischen liegt das Budget bei 80.000/100.000 Euro pro Tag des guten Lebens/Quartier. Dies liegt auch an einer Professionalisierung der Plattform.
  • Ende 2015: Der Initiator verfasst ein Konzept für die Weiterentwicklung des Bündnisses Agora Köln: »Unsere Stadt nachhaltig bewegen«. Vor Jahresende verlässt der Initiator die Kölner Initiative.
  • 2017, Buch zur Initiative: Eine erste Auswertung des Prozesses erschien im Buch: »Urbane Transformation. Zum guten Leben vor der eigenen Haustür« (Brocchi 2017).
  • 13.09.2017: Auszeichnung mit dem Ersten Deutschen Nachbarschaftspreis: Der Tag des guten Lebens wurde mit dem Ersten Deutschen Nachbarschaftspreis der Stiftung nebenan.de ausgezeichnet, unter 1.300 Bewerbern.
  • 2018 – 2019, Vergleichsstudie »Große Transformation im Quartier«. Das Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW), Düsseldorf, gab eine soziologische Vergleichsstudie über bürgerschaftliche Quartiersinitiativen in Auftrag, die sich für eine nachhaltige Transformation und eine stärkere Selbstverwaltung von Quartieren (nach dem Prinzip der Subsidiarität) einsetzen. Die Gründer*innen von sechs Initiativen in Bonn, Köln und Wuppertal wurden interviewt, auch der Tag des guten Lebens war vertreten. Die Studie erschien beim oekom-Verlag unter dem Titel »Große Transformation im Quartier. Wie aus gelebter Demokratie Nachhaltigkeit wird« (Brocchi 2019a).
    • Dokumente und Links

 

 

2011-2011: Ringvorlesung »Die Zukunft mitgestalten«

2010-2012: Mafia in Deutschland (Initiative »Kultur der Legalität«)

 

2010-2012: Sustainable Summer Schools

2010-2011: Studie »2-3 Straßen / Ruhr.2010«

  • Sozialwissenschaftliche Begleitstudie zum Kunstprojekt »2-3 Straßen« des Konzeptkünstlers Jochen Gerz im Rahmen der Ruhr.2010. Das Projekt dauerte ein ganzes Jahr und förderte eine Aufwertung der Peripherien von Duisburg, Mülheim an der Ruhr und Dortmund durch »immaterielle« Eingriffe. Durch den Einzug von 80 Kreativen in die leerstehenden Wohnungen von drei Straßen entstand eine neue Dynamik innerhalb der Nachbarschaft. Auftraggeber der Begleitstudie: Institut für Kunstgeschichte der Heinrich Heine-Universität, Düsseldorf.

2008-2011: Programm »Interkultur«

 

1993 – 2010

2009-2010: Kalender Donne 2010

  • Kalender »Donne 2010«, zwölf italienische Migrantinnen aus Italien erzählen ihre Geschichte. Durchführung der Interviews und Verfassung der Texte. Herausgeber: Com.It.Es. Colonia.

2007-2008: Internationale Kunstausstellung »Subkulinaria«

  • Aug. 2008: Kunstausstellung »Subkulinaria« im Bauch der Deutzer Brücke in Köln. 14 Künstler*innen aus verschiedenen Ländern präsentieren Arbeiten zum Thema Ernährung zwischen Kultur und Natur, Globalisierung und Nachhaltigkeit. Aufgaben: Idee, Konzept, Projektmanagement und Pressesprecher. Träger: Institut Cultura21 e.V.. Förderung: Stadt Köln.

2006-2007: Studie »Nachhaltigkeit in Hochschulen«

2006-2008: Webmagazin Cultura21 (Cultura21-Dossiers)

2006-2006: Fotoausstellung »Fischen in der Zeit«

Auswertung

2005-2009: Internationales Netzwerk »Cultura21«

  • Gründung des Netzwerkes Cultura21 in Düsseldorf. Darin fließt die Erfahrung von Kulturattac ein, sowie ein Teil des Netzwerkes. Zu den Zielen von Cultura21 gehört die Förderung eines kulturellen Wandels in Richtung Nachhaltigkeit.
  • 29.07.2006: Gründungsversammlung des Instituts Cultura21 e.V. in Frankfurt am Main. Der gemeinnützige Verein dient als Träger der Plattform.
  • Bei der Konferenz »Creativity, Support & Sustainability« 2007 in Lüneburg internationalisiert sich das Netzwerk.
  • Ab 2012 ist das Institut Cultura21 e.V. Träger des Bündnisses »Agora Köln« sowie des Kölner »Tag des guten Lebens«.

2002-2004: Plattform Kulturattac (Attac Deutschland)

  • Gründung und Aufbau des Netzwerks Kulturattac im Rahmen der NGO Attac Deutschland. Der Plattform diene ich bis 2004 als Sprecher. Mit Kulturattac unterstützen 350 Künstler*innern, Schauspieler*innen, Musiker*innen, Autor*innen und Designer*innen (u. a.) die Ziele der globalisierungskritischen Bewegung. Gemeinsame Kampagne mit dem Deutschen Kulturrat im Vorfeld der Verhandlungen der Welthandelsorganisation 2003 in Cancun. Motto: Kultur ist keine Ware. 
  • Koordination des Projektes »Peace Attack – Musik für den Frieden«. Es ist Ausdruck einer internationalen Front von 120 Musiker*innen und Bands gegen den Krieg im Irak. Das Projekt mündet in der Herausgabe von zwei Musik-CD-Samplers (Pop- und Punk-Version) mit dem Label Impact Records, Duisburg. Vertreten sind: Jan Delay, Mellow Mark, Ramones, die Toten Hosen (u. a.).
  • Juni 2003: »Festival der Kultur für eine andere Welt« im ZAKK Düsseldorf. Dabei treten zehn Musikgruppen auf (u. a. Fehlfarben, Mellow Mark). Durch das Konzert wurde die Gründung von Kulturattac gefeiert. Zusätzlich galt die Veranstaltung als Release-Party für die zwei Musik-CD-Sampler »Peace Attack«. Verschiedene Medien berichteten: Kulturzeit/3SAT, Rheinische Post, WDR5… Meine Aufgaben: Idee, Konzept, Organisation, Pressearbeit, Pressesprecher. Träger: Attac Deutschland/Kulturattac. Förderung: Fonds Soziokultur.

1998-2000: Europäisches Fernseh- und Filmforum (Europäisches Medieninstitut)

  • 1998: Ich beginne am Europäischen Medieninstitut, Düsseldorf, zu arbeiten und wirke an einem Forschungsprojekt über Medienkompetenz in Europa mit. 
  • 2000: Europäisches Fernseh- und Filmforum, Bologna. Meine Aufgaben: Projektassistenz, Koordination mit den beteiligten italienischen Institutionen (Universität Bologna, italienisches Fernsehen und Rundfunk RAI). 

1984 – 1992 (Italien)

1986-1987: Kampagne zum Volksentscheid Atomausstieg

  • Als Folge des Super-GAUs in Tschernobyl bildet sich in Italien ein breites Bündnis von Organisationen, das einen Volksentscheid zum Atomausstieg fordert. Dafür werden in ganzem Land Unterschriften gesammelt, an der Kampagne beteiligen sich auch die Gruppo Ecologico Villa Verucchio (GEW) und ich als dessen Vorsitzender. 
  • Am 8. November 1987 findet der Volksentscheid in Italien statt. Mehr als 80 Prozent der Wähler*innen sprechen sich für den Atomausstieg aus (Wahlbeteiligung: 65 Prozent).   

1986-1986: Austausch mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Heidelberg

  • Als Vorsitzender einer Ortsgruppe der Legambiente nehme ich am Austausch zwischen dem Dachverband ARCI Rimini und der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Heidelberg. Das erste Mal findet der Austausch vom 20. bis zum 30. April 1986 bei Heidelberg statt. Am 26. April ereignet sich der Super-GAU in Tschernobyl.
  • Der offizielle Austausch mit der Arbeiterwohlfahrt wird 1987 in Rimini fortgeführt. Danach werde ich privat immer wieder nach Deutschland kommen und die geknüpften Freundschaften pflegen. 

1984-1989: Gruppo Ecologico Villa Verucchio (Italien)

  • Gründung der Gruppo Ecologico Villa Verucchio (GEW) in der Gemeinde Verucchio (Kreis Rimini, Italien). Wahl zum Vorsitzenden, in dieser Position bleibe ich bis 1989. Der Verein zählt in den folgenden Jahren mehr als 200 Mitglieder. Die ersten Aktionen sind im Bereich Naturschutz (u. a. Müllsammeln am Fluss). Ab 1986 unterhält der Verein eine eigene Zeitschrift »oikos« zu Themen der politischen Ökologie. Im selben Jahr beauftragt die Gemeinde den Verein mit der Verwaltung der kommunalen Parkanlage »Parco Marecchia«, hier werden der offizielle Sitz und eine öffentliche Umweltbibliothek eingerichtet.
  • Zuerst gilt die GEW als Ortsgruppe des WWF-Netzwerkes, dann ab 1986 von Legambiente / ARCI. Die Gruppe versteht sich als Teil der Friedensbewegung und nimmt an den landesweiten Demonstrationen gegen die Stationierung der Pershingraketen in Westeuropa aktiv teil.

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