Praxis

Initiativen und Aktivitäten, an denen ich mitgewirkt habe – und wie…

2021 – 

2021- : Salons des guten Lebens

Der Salon des guten Lebens ist ein regelmäßiger Treffpunkt für Diskussionen und ein Ort für Inspiration, Austausch, Vernetzung und Synergien.

Der Salon des guten Lebens eröffnet Räume für Utopien. Er steht für Toleranz, Offenheit, Leidenschaft und Mut. »Salon« meint historisch einen Kreis von Menschen, der sich auf Einladung einer Gastgeber/in hin, der Salonnière, regelmäßig zu einer »festen Stunde« in deren Räumen trifft.

So auch beim »Salon des guten Lebens«, der eine Vielfalt an Themen bietet und den Faden zum guten Leben spinnt, indem ein Salonnière immer die Hand dem folgenden Salonnière für den nächsten Salon weiterreicht.

Zu den Salonnières gehören Kübra Gümüşay, Torsten Schäfer, Adrienne Goehler, Silke Helfrich (†), Davide Brocchi, Charles Landry und Barbara Unmüßig.

Initiator und Träger der Reihe ist die Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein e.V..

2020- : Moderation Stadtleitbild Prenzlau (Brandenburg)

Zur Entwicklung eines Leitbildes »Prenzlau 2030« wurden die externen Moderatoren Davide Brocchi und Severin Caspari von der Stadtverwaltung beauftragt, einen möglichst partizipativen Prozess zu unterstützen. Es geht darum Fragen zu stellen, die die gegenwärtige und künftige Entwicklung von Prenzlau betreffen. Bedürfnisse, Wünschen und Visionen werden eingesammelt und die gesamte Vielfalt, Potentiale und brachliegende Kräfte und Ressourcen werden sichtbar gemacht.  

Die Stadt gehört vor allem den Menschen, die darin leben. Sie bekommen nun die Möglichkeit, die Entwicklung von Prenzlau stärker mitzubestimmen und mitzugestalten. Es geht um Fragen wie: In was für einem Prenzlau möchte ich leben? Wie stelle ich mir das Zusammenleben in der Nachbarschaft vor? Welchen Platz haben die Jugend und die Vielfalt in Prenzlau? Welches Verhältnis zwischen Bürger/innen und Institutionen wünsche ich mir? Sollen die regionale Ökonomie und die Mobilität umweltfreundlicher gestaltet werden? Was ist mit Sozial- und Wohnpolitik?

In den Prozess werden auch Menschen einbezogen, die nicht mehr in Prenzlau leben und nun auf diese Stadt von außen blicken. Alle Beiträge sollen in eine gemeinsame Vision einfließen. Darin sollen auch die unterschiedlichen Positionen genannt werden. Das Leitbild soll als gemeinsame Orientierung für die Entwicklung der Stadt in den nächsten Jahren und Jahrzehnten dienen.

2020-2021: Jetzt in Zukunft: Soziokultur und Nachhaltigkeit

 

 

2016-2021: Berliner »Tag des guten Lebens« (Bündnis »Gutes Leben Berlin«)

  • 2016: Einladung, den Impuls »Tag des guten Lebens« in die Bundeshauptstadt zu bringen.
  • 2017: Exploration des Brüsseler Kiezes (Wedding), Interviews mit Bewohner*innen und Multiplikator*innen, Aufbau eines stadtübergreifenden Netzwerks von Initiativen und Organisationen.
  • 09.12.2017: Öffentliche Präsentation der Idee »Tag des guten Lebens« in der Schiller Bibliothek (Wedding).
  • 2018: Vertretung der Initiative mit Anna Stockmar und Susanne Terhardt. Konzept für einen »Tag des guten Lebens« in Berlin. Aufbau der Nachbarschaftsstrukturen im Brüsseler Kiez. Impuls und Begleitung der Nachbarschaftsinitiativen in Kaskelkiez (Lichtenberg) und Körnerkiez (Neukölln). 
  • 2019: Bildung von Bürgerplattformen in drei Kiezen. Mitgründung von »Gutes Leben Berlin – Bündnis der Kieze« als Veranstalter des »Tags des guten Lebens« (Trägerschaft: Berlin21 e.V.). Wahl zum Co-Sprecher. Vertretung gegenüber den Institutionen. Unterstützende Beschlüsse durch die Bezirksverordnetenversammlungen (BVVs) von Mitte, Lichtenberg und Neukölln.
  • 12.12.2019: Bewilligung des »Tags des guten Lebens« durch das Berliner Abgeordnetenhaus.  
  • 25.09. und 02.10.2020: »Straßen der Nachbarschaft« im Brüsseler Kiez.
  • Jan. 2021: Studie über den Berliner »Tag des guten Lebens« als Prozess (2017-2020), in Auftrag von Berlin 21 e.V.

 

2011 – 2020

2019-2020: Bundesweite Workshopreihe zum »Tag des guten Lebens«

2018-2019: TRAFO-Modelle für Kultur im Wandel (Region Oberes Mittelrheintal)

2018-2019: Studie »Große Transformation im Quartier«

2017-2019: ERDFEST-Initiative

 

2017-2017: 1. Bergische Klimagespräche

  • Vorbereitung der (ersten) »Bergischen Klimagespräche« gemeinsam mit Prof. Dr. Reinhard Pfriem (Lehrstuhlinhaber für Unternehmensführung, Universität Oldenburg), Prof. Dr. Uwe Schneidewind (Präsident des Wuppertal-Instituts), Jörg Heynkes (Geschäftsführer der Villa Media, Wuppertal-Arrenberg), Prof. Dr. Lutz Becker (Fresenius-Hochschule Köln), Dr. Rainer Lucas (Wuppertal-Institut) und Christian Lehmann (Muckenhaupt & Nusselt, Wuppertal). Inhaltliche Verantwortung für die Themengruppe »Partizipation, Demokratie und Gerechtigkeit«.

2016-2017: Buch »Urbane Transformation. Zum guten Leben in der eigenen Stadt«

2014-2014: Kapitel »Kultur« der Kommunalen Zukunftscharta

  • Autor des Kapitels »Kultur« der »Kommunalen Zukunftscharta« des Rats der Gemeinden und Regionen Europas – Deutsche Sektion.

2012-2013: Buch »Geschichte des Nachhaltigen Designs«

2011-2015: Kölner »Tag des guten Lebens« (Bündnis »Agora Köln«)

  • 12.11.2011: Auszeichnung der Idee »Kölner Sonntag der Nachhaltigkeit« im Themenbereich »Verkehr« beim Ideenwettbewerb »Dialog Kölner Klimawandel« (Träger: Katalyse Institut und Haus der Architektur Köln). 
  • 2012: die Idee wird zum Konzept ausgebaut und durch die ecosign/Akademie für Gestaltung professionell gestaltet. Stadtübergreifende Öffentlichkeitsarbeit für das Konzept. Einladung der ersten 42 Unterzeichner zu einem gemeinsamen Treffen am 8. September 2012 in die ecosign, 25 Personen nahmen daran teil. Dabei wird das Bündnis Agora Köln gegründet und ein Beirat mit zwölf Mitgliedern als Vertretung gewählt. Zum juristischen Trägerverein wird das Institut Cultura21 e.V., das bereits 2007 vom Initiator gegründet worden war. Die Agora Köln lässt alle Mitglieder über die Umbenennung des »Kölner Sonntags der Nachhaltigkeit« entscheiden, denn »Nachhaltigkeit« ist kein Begriff, von dem sich eine vielfältige Bevölkerung angesprochen fühlt. Die Mehrheit entscheidet sich für »Tag des guten Lebens«. Der Name ist an die Debatte über alternative Wohlstands- und Entwicklungsmodelle angelehnt, die in Lateinamerika unter dem Begriff »Buen vivir« (Gutes Leben) geführt wird. Die erste Förderung für den Auf- und Ausbau des Bündnisses kommt von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW
  • Mai 2012: Das erste Konzept sieht vor, dass die komplette Kölner Innenstadt am Tag des guten Lebens autofrei ist. Die autofreien Straßen und Plätze sollen den jeweiligen Nachbarschaften als Freiraum dienen, um Alternativen zu erproben und zu erleben – zum Beispiel Entschleunigung statt Beschleunigung. Ein solches Konzept kann ohne politische Zustimmung nicht realisiert werden. Die Idee wird vor der Kölner Bezirksvertretung (BV) Innenstadt vorgestellt. Die BV lehnt die Idee ab. Stattdessen zeigte sich der Ehrenfelder Bezirksbürgermeister Josef Wirges (SPD) offen dafür.
  • Dezember 2012: Die Bezirksvertretung Ehrenfeld beschließt den ersten Tag des guten Lebens. Alle Parteien von die Linke bis Pro Köln stimmen dafür. Der Tag soll am 15. September 2013 im Quartier Ehrenfeld stattfinden, wo 22.000 Menschen leben. Mit dem Beschluss wird die Bezirksvertretung Ehrenfeld Teil der Agora Köln. Sie beauftragt die Verwaltung mit der Unterstützung der Initiative. 
  • 2013: nach dem Beschluss der Ehrenfelder Bezirksvertretung findet eine Reihe von Nachbarschaftstreffen im Quartier statt, mit bis zu 100 Teilnehmer*innen. Zur Agora Köln gehören inzwischen 130 Organisationen, an den Netzwerktreffen des Bündnisses nehmen bis zu 50 Personen teil. Ca. 40 Personen zählen zu den Aktiven. Das Bündnis übernimmt die Koordination des Prozesses und die Gesamtorganisation des Tags des guten Lebens. Verschiedene Arbeitsgruppen bilden sich:
    • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    • Finanzen und Fundraising
    • Tag des guten Lebens (Logistik/Zentralprogramm)
    • Nachbarschaftsarbeit
    • Bewegung (die Plattform Agora Köln)
    • Kampagne und Themenschwerpunkt (im ersten Jahr »nachhaltige Mobilität«).

Als erstes gemeinsames Schwerpunktthema für die stadtübergreifende Kampagne gilt »nachhaltige Mobilität«. Im Rahmen eines Dialogprozesses der Bewohnerschaft mit Umwelt- und Verkehrsinitiativen wird das Mobilitätskonzept der Agora Köln definiert und unter dem Titel »Verkehr des guten Lebens« veröffentlicht. 

  • 15.09.2013: erster Tag des guten Lebens. Im Quartier Ehrenfeld sind 24 Straßen autofrei. 3.000 Ersatzparkplätze werden organisiert, um den öffentlichen Raum komplett autofrei zu erleben. Ca. 160 Aktionen werden angemeldet, 110 von Straßennachbarschaften, 50 beim Zentralprogramm zum Thema nachhaltige Mobilität. An diesem Tag des guten Lebens übernehmen mehr als 200 Personen kleine und große Aufgaben im Rahmen der Gesamtorganisation. 

  • 2014-2019: Institutionalisierung des Tags des guten Lebens. Die Ehrenfelder Nachbarschaft will den Tag noch einmal erleben, hier findet er am 31. August 2014 nochmal statt. 2015 wird der Tag des guten Lebens im Stadtteil Sülz veranstaltet, nachdem auch die Bezirksvertretung Lindenthal einstimmig die Initiative zugestimmt hat. Hier leben ca. 30.000 Menschen, 36 Straßen sind autofrei. 2017 stimmt auch die Bezirksvertretung Innenstadt der Initiative zu, der Tag des guten Lebens findet nun im Stadtteil Deutz statt, ein Jahr später im Agnesviertel. 2019 wird ein weiterer Stadtteil im Bezirk Ehrenfeld belebt. 2021 findet der Tag des guten Lebens im Bezirk Mülheim statt. Alle Tage des guten Lebens wurden durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW gefördert, ab 2019 von der Stadt Köln.
  • Ende 2015: Der Initiator verfasst ein Konzept für die Weiterentwicklung des Bündnisses Agora Köln: »Unsere Stadt nachhaltig bewegen«. Vor Jahresende verlässt er die Kölner Initiative.
  • 2017: Buch »Urbane Transformation. Zum guten Leben vor der eigenen Haustür« mit einer ersten Auswertung des Prozesses.
  • 13.09.2017: der Tag des guten Lebens wird mit dem Ersten Deutschen Nachbarschaftspreis der Stiftung nebenan.de ausgezeichnet, unter 1.300 Bewerbern.
  • 2018 – 2019: das Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW), Düsseldorf, gibt eine soziologische Vergleichsstudie über bürgerschaftliche Quartiersinitiativen in Auftrag, die sich für eine nachhaltige Transformation und eine stärkere Selbstverwaltung von Quartieren einsetzen. Die Studie erscheint beim oekom-Verlag unter dem Titel »Große Transformation im Quartier. Wie aus gelebter Demokratie Nachhaltigkeit wird«.
    • Dokumente und Links

 

 

2011-2011: Ringvorlesung »Die Zukunft mitgestalten«

2010-2012: Mafia in Deutschland (Initiative »Kultur der Legalität«)

 

2010-2012: Sustainable Summer Schools

2010-2011: Studie »2-3 Straßen / Ruhr.2010«

  • Sozialwissenschaftliche Begleitstudie zum Kunstprojekt »2-3 Straßen« des Konzeptkünstlers Jochen Gerz im Rahmen der Ruhr.2010. Das Projekt dauerte ein ganzes Jahr und förderte eine Aufwertung der Peripherien von Duisburg, Mülheim an der Ruhr und Dortmund durch »immaterielle« Eingriffe. Durch den Einzug von 80 Kreativen in die leerstehenden Wohnungen von drei Straßen entstand eine neue Dynamik innerhalb der Nachbarschaft. Auftraggeber der Begleitstudie: Institut für Kunstgeschichte der Heinrich Heine-Universität, Düsseldorf.

2008-2011: Programm »Interkultur«

 

1993 – 2010

2009-2010: Kalender Donne 2010

  • Kalender »Donne 2010«, zwölf italienische Migrantinnen aus Italien erzählen ihre Geschichte. Durchführung der Interviews und Verfassung der Texte. Herausgeber: Com.It.Es. Colonia.

2007-2008: Internationale Kunstausstellung »Subkulinaria«

  • Aug. 2008: Kunstausstellung »Subkulinaria« im Bauch der Deutzer Brücke in Köln. 14 Künstler*innen aus verschiedenen Ländern präsentieren Arbeiten zum Thema Ernährung zwischen Kultur und Natur, Globalisierung und Nachhaltigkeit. Als Initiator bilde ich das Team, leite das  Projektmanagement und kümmere mich um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Träger: Institut Cultura21 e.V.. Förderung: Stadt Köln.

Pressespiegel:

2006-2007: Studie »Nachhaltigkeit in Hochschulen«

2006-2008: Webmagazin Cultura21 (Cultura21-Dossiers)

2006-2006: Fotoausstellung »Fischen in der Zeit«

Auswertung

2005-2009: Internationales Netzwerk »Cultura21«

  • Gründung des Netzwerkes Cultura21 in Düsseldorf. Darin fließt die Erfahrung von Kulturattac ein, sowie ein Teil des Netzwerkes. Zu den Zielen von Cultura21 gehört die Förderung eines kulturellen Wandels in Richtung Nachhaltigkeit.
  • 29.07.2006: Gründungsversammlung des Instituts Cultura21 e.V. in Frankfurt am Main. Der gemeinnützige Verein dient als Träger der Plattform.
  • Bei der Konferenz »Creativity, Support & Sustainability« 2007 in Lüneburg internationalisiert sich das Netzwerk.
  • Ab 2012 ist das Institut Cultura21 e.V. Träger des Bündnisses »Agora Köln« sowie des Kölner »Tag des guten Lebens«.
Vertiefung:

2002-2004: Plattform Kulturattac (Attac Deutschland)

  • Gründung und Aufbau des Netzwerks Kulturattac im Rahmen der NGO Attac Deutschland. Der Plattform diene ich bis 2004 als Sprecher. Mit Kulturattac unterstützen 350 Künstler*innern, Schauspieler*innen, Musiker*innen, Autor*innen und Designer*innen (u. a.) die Ziele der globalisierungskritischen Bewegung. Gemeinsame Kampagne mit dem Deutschen Kulturrat im Vorfeld der Verhandlungen der Welthandelsorganisation 2003 in Cancun. Motto: Kultur ist keine Ware. 
  • Koordination des Projektes »Peace Attack – Musik für den Frieden«. Es ist Ausdruck einer internationalen Front von 120 Musiker*innen und Bands gegen den Krieg im Irak. Das Projekt mündet in der Herausgabe von zwei Musik-CD-Samplers (Pop- und Punk-Version) mit dem Label Impact Records, Duisburg. Vertreten sind Jan Delay, Mellow Mark, Ramones, die Toten Hosen (u. a.).
  • Juni 2003: »Festival der Kultur für eine andere Welt« im ZAKK Düsseldorf. Dabei treten zehn Musikgruppen auf (u. a. Fehlfarben, Mellow Mark). Durch das Konzert wird die Gründung von Kulturattac gefeiert. Zusätzlich gilt die Veranstaltung als Release-Party für die zwei Musik-CD-Sampler »Peace Attack«. Verschiedene Medien berichten, unter anderem Kulturzeit/3SAT, Rheinische Post, WDR5… Meine Aufgaben: Idee, Konzept, Organisation, Pressearbeit, Pressesprecher. Träger: Attac Deutschland/Kulturattac. Förderung: Fonds Soziokultur.
Dokumente und Links:

1998-2000: Europäisches Fernseh- und Filmforum (Europäisches Medieninstitut)

  • 1998: Erst studentische Hilfskraft, dann Angestellter am Europäischen Medieninstitut, Düsseldorf. Mitarbeit am Forschungsprojekt über Medienkompetenz in Europa. 
  • 2000: Europäisches Fernseh- und Filmforum, Bologna. Meine Aufgaben: Projektassistenz, Koordination mit den beteiligten italienischen Institutionen (Universität Bologna, italienisches Fernsehen und Rundfunk RAI). 

1984 – 1992 (Italien)

1986-1987: Kampagne zum Volksentscheid Atomausstieg

  • Als Folge des Super-GAUs in Tschernobyl bildet sich in Italien ein breites Bündnis von Organisationen, das einen Volksentscheid zum Atomausstieg fordert. Dafür werden in ganzem Land Unterschriften gesammelt, an der Kampagne beteiligen sich auch die Gruppo Ecologico Villa Verucchio (GEW) und ich als dessen Vorsitzender. 
  • Am 8. November 1987 findet der Volksentscheid in Italien statt. Mehr als 80 Prozent der Wähler*innen sprechen sich für den Atomausstieg aus (Wahlbeteiligung: 65 Prozent).   

1986-1986: Austausch mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Heidelberg

  • Als Vorsitzender einer Ortsgruppe der Legambiente nehme ich am Austausch zwischen dem Dachverband ARCI Rimini und der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Heidelberg. Das erste Mal findet der Austausch vom 20. bis zum 30. April 1986 in Heidelberg statt. Am 26. April ereignet sich der Super-GAU in Tschernobyl.
  • Der offizielle Austausch mit der Arbeiterwohlfahrt wird 1987 in Rimini fortgeführt. Damit entstehen meine ersten Kontakte in Deutschland, die ich immer weiter ausbaue.

1984-1989: Gruppo Ecologico Villa Verucchio (Italien)

  • Gründung der Gruppo Ecologico Villa Verucchio (GEW) in der Gemeinde Verucchio (Kreis Rimini, Italien). Wahl zum Vorsitzenden, in dieser Position bleibe ich bis 1989. Der Verein zählt in den folgenden Jahren mehr als 200 Mitglieder. Die ersten Aktionen sind im Bereich Naturschutz (u. a. Müllsammeln am Fluss). Ab 1986 unterhält der Verein eine eigene Zeitschrift »oikos« zu Themen der politischen Ökologie. Im selben Jahr beauftragt die Gemeinde den Verein mit der Verwaltung der kommunalen Parkanlage »Parco Marecchia«, hier werden der offizielle Sitz und eine öffentliche Umweltbibliothek eingerichtet.
  • Zuerst gilt die GEW als Ortsgruppe des WWF-Netzwerkes, dann ab 1986 von Legambiente / ARCI. Die Gruppe versteht sich als Teil der Friedensbewegung und nimmt an den landesweiten Demonstrationen gegen die Stationierung der Pershingraketen in Westeuropa aktiv teil.

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